RS Immobilieninvest GmbH in Bergisch Gladbach

Vielleicht waren die früher gar nicht so doof…

Warum man bei einem alten Haus nicht jede Wand verfluchen sollte, bevor man weiß, wofür sie da ist.

Manche Jahrzehnte erkennt man an der Architektur. Andere an der Farbe der Sanitärkeramik.

Der Moment, in dem man gedanklich schon umbaut, bevor man weiß, was die Wand eigentlich genau macht.

Der Moment, in dem man gedanklich schon umbaut, bevor man weiß, was die Wand eigentlich genau macht.

Heute soll ein Raum am besten vieles gleichzeitig können.

In der offenen Wohnküche wird gekocht, gegessen, geredet, gearbeitet und gespielt. Freunde sitzen an der Kücheninsel, während das Essen entsteht. Kinder machen vielleicht am Tisch Hausaufgaben und irgendwo dazwischen versucht noch jemand, eine Videokonferenz zu führen.

Das kann wunderbar sein.

Bis jemand Zwiebeln anbrät, während ein anderer telefoniert. Der Geschirrspüler läuft. Der Fernseher läuft auch. Und Besuch kommt genau in dem Moment, in dem auf der Kücheninsel noch das komplette Frühstück steht.

Dann merkt man plötzlich: So eine Tür ist technisch keine besonders aufregende Erfindung. Praktisch ist sie schon.

Ähnlich geht es mir inzwischen mit manchen Fluren und Dielen älterer Häuser. Auf einem Grundriss sehen sie schnell nach verschenkter Fläche aus. Heute versucht man häufig, möglichst jeden Quadratmeter dem eigentlichen Wohnraum zuzuschlagen.

Die Diele hatte allerdings eine Aufgabe. Man kam nach Hause, zog Jacke und Schuhe aus, stellte die Einkäufe ab. Erst dahinter begann der Wohnbereich.

Das klingt nicht revolutionär. Vielleicht ist genau das der Punkt.


Grünes Bad, Kellerbar, Holz an Stellen, an denen heute vermutlich niemand mehr Holz vermuten würde: Was ist Ihnen aus Häusern der 60er- und 70er-Jahre noch in Erinnerung geblieben?

Erzählen Sie uns davon. Vielleicht erkennen sich hier ja einige wieder.


Genau solche Räume machen neugierig: War das schon immer so oder hat das Haus
irgendwann ein neues Kapitel bekommen?

Homeoffice war hier lange nicht geplant. Geselligkeit dagegen offensichtlich schon.

☕ Für heute lassen wir es dabei.
Es muss ja nicht gleich das ganze Haus dran glauben.

Wir lesen uns beim nächsten Hausgespräch.

Dann her damit. Vielleicht gibt es etwas rund ums Haus, Wohnen, Kaufen, Finanzieren, Versichern oder Sanieren, bei dem Sie sich schon länger fragen: Warum ist das eigentlich so?

Oder Sie haben eine Beobachtung gemacht, über die wir unbedingt einmal sprechen sollten.

Schreiben Sie uns. Wir freuen uns über Ihre Fragen und Themenideen für eines der nächsten Hausgespräche.

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